Trauma in der Erinnerung heilen
M. Roxanne Sopp, Sarah K. Schäfer · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2019 · Heft 02 · S. 14-19
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Unwillkürliche belastende Erinnerungen und die Vermeidung traumaassoziierter Reize prägen in Folge einer Traumatisierung das Leben derjenigen, die eine Posttraumatische Belastungsstörung entwickeln. Die Teilhabe am Alltag ist in vielen Fällen nur noch eingeschränkt möglich. Traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapien (t-KVT) bieten Verfahren, die helfen können, das Erlebte zu verarbeiten. Kernelemente sind die therapeutisch begleitete Konfrontation mit traumatischen Erinnerungen und die Bearbeitung belastender Gedanken. Die Behandlung kann den Betroffenen die Teilhabe am Alltag wieder ermöglichen.