CareLit Fachartikel

Die Inflation des Traumabegriffs

N.N. · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2019 · Heft 02 · S. 26-31

Dokument
1201009
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PiD - Psychotherapie im Dialog
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 02 / 2019
Jahrgang 20
Seiten
26-31
Erschienen: 2019-06-01 00:00:00
ISSN
1438-7026

Zusammenfassung

Angesichts der zunehmend inflationären Verwendung des Traumabegriffs wird eine psychodynamische Sichtweise vorgeschlagen, die Trauma und Konflikt (wieder) in Zusammenhang bringt. Traumatisierungen sind nicht in erster Linie äußeren Ereignissen geschuldet, sondern entstehen im Modus der Nachträglichkeit als Verarbeitung von Gewalterfahrungen. Die Psychotherapie zielt darauf, diese Sinnkonstruktionen aufzulösen, damit ein neues Realitätsgefühl entstehen kann.

Schlagworte

Traumabegriffs Entstehen Inflation Angesichts Zunehmend Inflationären Verwendung Psychodynamische Sichtweise Vorgeschlagen Trauma Konflikt PiD - Psychotherapie im Dialog