„Aufsuchende Psychotherapie“ für Patienten mit schwerer Agoraphobie
N.N. · Nervenheilkunde · 2019 · Heft 08 · S. 560-564
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZUSAMMENFASSUNG Die Agoraphobie ist eine häufige Angsterkrankung und kann durch die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) effizient behandelt werden. Für Patienten, die aufgrund einer schweren Symptomausprägung die eigene Wohnumgebung nicht selbstständig verlassen können, ist jedoch häufig die Aufnahme einer ambulanten Psychotherapie unmöglich. Das Pilotprojekt der „aufsuchenden Psychotherapie“ bietet deshalb in Berlin eine manualbasierte KVT an, die im häuslichen Bereich der Betroffenen beginnt. Den Schwerpunkt der Behandlung bildet eine 5-wöchige Intensivphase, in der durch eine Expositionstherapie die Mobilität…