Behandlung HPV-assoziierter analer Läsionen bei HIV-positiven Patienten – chirurgische Abtragung vs. topische Therapie mit Imiquimod
Martin W. von Websky, Paul C. Wesselmann, Carolynne Schwarze-Zander, Tim Oliver Vilz, Burkhard Stoffels, Christoph Boesecke, Jürgen Rockstroh, Jörg C. Kalff, Dimitrios Pantelis · Zentralblatt für Chirurgie · 2019 · Heft 04 · S. 349-354
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund Regelmäßige proktologische Untersuchungen sind bei HIV+-Patienten aufgrund häufiger anorektaler Erkrankungen erforderlich. Insbesondere HPV-assoziierte Läsionen wie Condylomata acuminata (C. ac.) und anale Dysplasien (AIN) werden sowohl mit operativen Verfahren als auch mit topischer Therapie behandelt. Ziel der Arbeit Es sollte untersucht werden, ob sich chirurgische Abtragung und topische Therapie mit Imiquimod bez. Heilungsraten und Outcome bei HPV-assoziierten analen Läsionen unterscheiden und ob ein synergistischer Effekt vorliegt. Material und Methoden Es wurden bei 97 HIV+-Pati…