CareLit Fachartikel

Sprache und Kommunikation als Therapeutikum – Plädoyer für den Vale(b)o-Effekt in der Heilkunde

Marlen Schröder · Erfahrungsheilkunde · 2019 · Heft 04 · S. 217-224

Dokument
1203038
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Erfahrungsheilkunde
Autor:innen
Marlen Schröder
Ausgabe
Heft 04 / 2019
Jahrgang 68
Seiten
217-224
Erschienen: 2019-08-01 00:00:00
ISSN
0014-0082

Zusammenfassung

Zusammenfassung Sprache und Kommunikation gelten in der Psychotherapie und in der Psychosomatik als Therapeutikum, d. h. sie sind ein anerkanntes Wirkmittel. In der somatischen Medizin hingegen werden sie als unspezifische Effekte bezeichnet und in der Forschung als Placebo zu einer reinen Messgröße degradiert. Im Sprachgebrauch wird unter Placebo eine Täuschung des Patienten verstanden durch etwas, das nicht wirksam ist. Gleichwohl sind Placeboeffekte reale und messbare physiologische Wirkungen. Eine neue Sichtweise auf das Placebo ergibt, dass diese Wirkungen als Bedeutungswirkungen erklärbar sind und durch ei…

Schlagworte

Kommunikation therapeutische Kommunikation Placebo unspezifische Effekte Nocebo Patientenkompetenz Selbstwirksamkeit Communication therapeutic communication unspecific effects patient competency self-efficacy Täuschung Verstanden Wirkungen Patient