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Typisches Katayama-Syndrom kann auch ohne Ei-Ablage induziert werden

Johannes Jochum · Flugmedizin · Tropenmedizin · Reisemedizin – FTR · 2019 · Heft 04 · S. 149

Dokument
1203150
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Flugmedizin · Tropenmedizin · Reisemedizin – FTR
Autor:innen
Johannes Jochum
Ausgabe
Heft 04 / 2019
Jahrgang 26
Seiten
149
Erschienen: 2019-08-01 00:00:00
ISSN
1864-4538

Zusammenfassung

Das Katayama-Syndrom ist eine frühe klinische Manifestation der Schistosomiasis, welche mehrere Wochen nach einer Infektion mit Schistosomenlarven (Zerkarien) auftritt. Typische Beschwerden sind Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, trockener Husten und Ödeme. Das Syndrom gilt als systemische immunkomplexvermittelte Hypersensibilitätsreaktion auf Wurmbestandteile oder Wurmeier, wobei das genaue Antigen unbekannt ist. Aufgrund der mehrwöchigen Latenzzeit wurde oft ein Zusammenhang zum Beginn der Ei-Ablage der adulten Schistosomen hergestellt.

Schlagworte

Infektion Flugmedizin · Tropenmedizin · Reisemedizin – FTR