Die Duplexsonografie in der Diagnostik der Riesenzellarteriitis
Bernhard Hellmich · Aktuelle Rheumatologie · 2019 · Heft 04 · S. 253-261
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aufgrund ihrer hohen Inzidenz und des hohen Risikos für Erblindung und Apoplexie muss die Diagnose einer Riesenzellarteriitis rasch gestellt werden. Bei entsprechender klinischer Konstellation mit temporalen Kopfschmerzen, Kauclaudicatio, plötzlichem Visusverlust, Polymyalgia-rheumatica-Symptomatik und konstitutionellen Symptomen ist es mithilfe der Duplexsonografie in der Regel möglich, die Erkrankung zu diagnostizieren. Typische sonografische Befunde als Ausdruck der Gefäßwandinflammation sind echoarme Intima-Media-Verdickungen, Haloformationen, ein positives Kompressionszeichen sowie Stenosen…