APP – Das Amberger Perforationsprojekt als Grundlage für die Etablierung eines Komplikationserfassungs- und Managementsystems (KEMS) in der Endoskopie
Marc Dauer · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2019 · Heft 08 · S. 960-970
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund Zurzeit ist ein Paradigmenwechsel bei der Therapie der iatrogenen gastrointestinalen Perforation hin zu einer primär endoskopischen Versorgung festzustellen. Material und Methoden Alle Perforationen im Rahmen aller konsekutiven gastrointestinalen Endoskopien von 01.01.2014 bis 31.12.2017 im Klinikum St. Marien Amberg wurden erfasst, dokumentiert und evaluiert. Hausinterne SOPs zum Prozedere wurden erstellt und kommuniziert. Grundsätzlich wurde der primäre interventionell-endoskopische Perforationsverschluss angestrebt, stets im interdisziplinären Konsens mit der Viszeralchirurgie. Erg…