Multifokale Elektroretinografie bei Patienten mit Poppers-Makulopathie
Milena Pahlitzsch, Daniel Salchow, Mirjam Rossel · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2019 · Heft 08 · S. 1004-1011
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund Die Makulopathie ist eine potenzielle Nebenwirkung der inhalativen Amylnitrit- bzw. Poppers-Einnahme. Sie ist gekennzeichnet durch einen plötzlichen, schmerzlosen und i. d. R. bilateralen Visusverlust. Während die funduskopischen Veränderungen dezent sind, zeigen sich im OCT typische Alterationen der subfovealen, äußeren Netzhautschichten. Das genaue Ausmaß der retinalen Funktionsbeeinträchtigung ist bislang unzureichend charakterisiert. Material/Methoden Wir verglichen die Antwortdichten und Gipfelzeiten von N1 und P1 im multifokalen Elektroretinogramm (mfERG) von 6 Patienten mit Pop…