Hämodynamische Definition der pulmonalen Hypertonie: Kommentar zu der vorgeschlagenen Änderung durch das 6th World Symposium on Pulmonary Hypertension
Gerhard-Paul Diller, Daniel Dumitrescu, Ralf Ewert, H. Ardeschir Ghofrani, Ekkehard Grünig, Michael Halank, Matthias Held, Harald Kaemmerer, Hans Klose, Gabor Kovacs, Stavros Konstantinides, Irene M. Lang, Tobias J. Lange, Hanno Leuchte, Eckhard Mayer, Andrea… · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2019 · Heft 19 · S. 1367-1372
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Ende 2015 veröffentlichten ESC/ERS-Leitlinien und andere internationale Empfehlungen definierten die pulmonale Hypertonie (PH) bisher durch einen invasiv gemessenen mittleren pulmonal arteriellen Druck (mPAP) ≥ 25 mmHg in Ruhe. Auf dem 6th World Symposium on Pulmonary Hypertension in Nizza wurde eine Modifikation dieser hämodynamischen Definition im Sinne einer Senkung des Schwellenwertes auf > 20 mmHg vorgeschlagen. Für die präkapilläre PH wird zusätzlich ein pulmonaler Gefäßwiderstand (PVR) ≥ 3 Wood-Einheiten (WE) gefordert. Diese Änderung muss im Hinblick auf die zugrunde liegende Rational…