Pathophysiologie der Migräne
N.N. · Nervenheilkunde · 2019 · Heft 10 · S. 722-727
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZUSAMMENFASSUNG Lange Zeit wurde das pathophysiologische Verständnis der Migräne von der Vorstellung geprägt, dass die Gefäße des Kopfes den Schmerz bedingen und die Migräne also ein vaskulärer Kopfschmerz sei. Diese Theorie kann als überholt, zumindest jedoch lückenhaft angesehen werden. Mittlerweile deutet vieles darauf hin, dass es sich bei der Migräne um eine oszillierende Schwellen-/Filterstörung des zentralen Nervensystems handelt, wobei der im Vordergrund stehende Kopfschmerz nur einen Teil des vielfältigen Symptomkomplexes darstellt. Neuere Befunde der funktionellen Bildgebung zeigen zyklische Veränderun…