Möglichkeiten der vaskularisierten Knochentransplantationen bei Defektpseudarthrosen an ausgewählten Beispielen der oberen Extremität
Adrien Daigeler, Theodora Wahler · OP-Journal · 2019 · Heft 03 · S. 231-240
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine über 6 Monate nach Trauma bestehende ausbleibende Knochenbruchheilung wird in der Literatur als Pseudarthrose definiert. Die Inzidenz liegt zwischen 1 und 5%, abhängig von der Frakturlokalisation 1. In der Frühphase kann bei ausreichender Stabilität der Fraktur ein konservativer Therapieversuch unternommen werden. Die operative Therapie sollte anhand der Pathophysiologie und Morphologie der Pseudarthrose gewählt werden. Steht eine Minderdurchblutung der Frakturzone im Vordergrund kann die Durchblutungssituation zunächst durch das Anfrischen der Frakturenden, durch eine Spongiosaplastik, aber…