Drusenpapillen
Christoph Kernstock, Helmut Wilhelm, Carina Kelbsch · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2019 · Heft 11 · S. 1292-1297
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Drusenpapillen sind mit etwa 2% Prävalenz eine sehr häufige Papillenanomalie. Der Pathomechanismus ihrer Entstehung ist unklar. Wenn das ophthalmoskopische Bild nicht eindeutig ist, kann bei unregelmäßig dominantem Erbgang die Untersuchung von Verwandten weiterhelfen. Kalkeinlagerungen sind häufig und lassen sich sonografisch darstellen. Drusen können auch mittels optischer Kohärenztomografie (OCT) im Schnittbild und in der Autofluoreszenz nachgewiesen werden. Der genauen Funduskopie und Befunddokumentation sowie Verlaufskontrolle kommt eine große Bedeutung zu. Es gibt keine Therapie für Drusenpa…