Medikamente zur Behandlung der Alkoholabhängigkeit – eine notwendige Stellungnahme zur Stellungnahme der DHS
N.N. · Suchttherapie · 2019 · Heft 04 · S. 180-181
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Dass sich die DHS mit der Medikamentösen Behandlung der Alkoholabhängigkeit befasst, ist zu begrüßen. Praktisch alle schweren, chronischen Krankheiten lassen sich in Verlauf und Prognose durch den Einsatz von Medikamenten günstig beeinflussen. Man stelle sich bspw. eine Diabetesbehandlung ohne Medikamente vor. Selbstverständlich könnte man ganz viel durch Gewichtsreduktion, mehr Sport und gesündere Ernährung erreichen. Aber die Realität belehrt uns, wie schwer all das ist, was primär psychologisch ansetzt. Die Erfolge bleiben weit hinter dem zurück, was sich mit dem zusätzlichen Einsatz von Medikamenten erreiche…