Depression, Osteoporose, Stürze und Frakturen
Klaus Pfeiffer · Osteologie · 2019 · Heft 04 · S. 246-251
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Depression geht mit einem erhöhten Frakturrisiko einher. Da Fragilitätsfrakturen meist Folge eines Sturzes und/oder einer erhöhten Knochenbrüchigkeit sind, beschreibt die Übersichtsarbeit, über welche Wege die Depression Sturzrisiko und Knochendichte beeinflussen kann. Patienten mit Depression haben ein um 50 % erhöhtes Sturzrisiko. Diskutierte Gründe sind körperliche Inaktivität, Verlust der Muskelmasse und mit einer Depression einhergehende und mit Stürzen assoziierte Gangstörungen. Zudem erhöhen Antidepressiva das Sturzrisiko um ca. 70 %. Bei Patienten mit Depression findet sich auch eine…