Früherkennung und Frühintervention bei psychotischen Störungen in der Transitionsphase
Martin Holtmann, Nikolaus Koutsouleris, Andrea Pfennig, Franz Resch · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2019 · Heft 11 · S. 629-633
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Adoleszenz ist aufgrund des Hirnreifungsprozesses und vor allem bei zusätzlichen Belastungsfaktoren ein besonders vulnerables Alter für die Erstmanifestation von Psychosen mit negativen psychosozialen Konsequenzen für die Betroffenen und ihre Angehörigen. Die Nachteile eines frühen Erkrankungsalters können teilweise durch eine hochqualitative Früherkennung und Frühbehandlung unter einer Berücksichtigung transitionsmedizinischer Versorgungsansätze ausgeglichen werden. Für die Förderung einer erfolgreichen Transition heranwachsender PatientInnen mit Psychosen bestehen praxisbezogene Empfehlunge…