Fallbericht 39-jährige III. Gravida, III. Para mit Inversio uteri nach Steißgeburt
N.N. · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2020 · Heft 01 · S. 38-41
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Inversio uteri bezeichnet das Umstülpen der Gebärmutter in die Scheide postpartal. Sie ist äußerst selten, aber stellt einen geburtshilflichen Notfall dar. Die Gefahr für die Gebärende besteht in einer Uterusatonie mit dem Verlust großer Mengen Blut in kurzer Zeit. Dies kann, wenn keine rechtzeitige Therapie erfolgt, zum hypovolämischen Schock bis zum Herz-Kreislaufversagen führen. Die Therapie erfolgt durch eine Uterus-Reposition in Vollnarkose mit anschließender manueller Plazentalösung. Anschließend folgen die Kürettage und die Gabe von hochpotenten Uterotonika wie Sulproston. Durch den in…