Stadtluft: „hot and dusty“
Maka Maglakelidze, Christian Witt · Der Klinikarzt · 2020 · Heft 01/02 · S. 26-29
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZUSAMMENFASSUNG Die gesundheitsschädigende Wirkung von Luftschadstoffen ist durch eine Vielzahl von Studien belegt. Eine erhöhte Konzentration von Feinstaubpartikeln (PM10 und PM2.5), Ozon und Stickoxiden triggern inflammatorische Prozesse an den Schleimhäuten der Atemwege und am Endothel. Diese kann zur Progression oder Exazerbation chronischer Krankheiten führen und akute respiratorische oder kardiovaskuläre Symptome auslösen. Die Exposition gegenüber Luftschadstoffen ist konzentrationsabhängig mit einem Anstieg der Mortalität und Morbidität assoziiert. Vulnerable Gruppen sind Säuglinge und Kleinkinder, aber a…