Konsensus-Empfehlung zum Management der Opioid-induzierten Obstipation (OIC) (Kyowa Kirin GmbH, Düsseldorf)
N.N. · Thieme Praxis Report · 2017 · Heft 04 · S. 1-12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Opioid-induzierte Obstipation (Opioid-induced Constipation; OIC) stellt eine häufige, in ihren Auswirkungen auf das Befinden von Schmerzpatienten oft unterschätzte Komplikation einer Opioid-Therapie dar. Oft werden die Symptome der Patienten nicht mit der OIC in Zusammenhang gebracht. Dabei besteht bei der OIC eine kausale Beziehung zur Schmerztherapie, die ihre Wirkung nicht nur an μ-Opioid-Rezeptoren (MOR) im Zentralnervensystem entfaltet, sondern auch an peripheren MOR des Gastrointestinal (GI)-Trakts. Die resultierende OIC lässt sich in vielen Fällen mit Laxanzien nicht ausreichend behand…