Schlafmedizin in Deutschland
N.N. · Nervenheilkunde · 2019 · Heft 03 · S. 120-124
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Schlafmedizin ist ein Querschnittsfach. Die schlafmedizinischen Erkrankungen werden als Schlafstörungen bezeichnet und sind durch die International Classification of Sleep Disorders 3rd Edition (ICDS-3) definiert. Das obstruktive Schlafapnoe Syndrom (OSAS) und die Ein- und Durchschlafstörungen (Insomnien) stellen die Gruppen der häufigsten Schlafstörungen dar. Zu den Schlafstörungen im engeren neurologischen Sinn zählen die Gruppe der Hypersomnolenz zentralen Ursprungs, die motorischen Störungen und die Parasomnien. Schlafmedizinische Diagnostik schließt immer eine schlafbezogene Anamnese, ei…