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Der „verzögerte Beginn“ einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) – ein diagnostisches und gutachterliches Problem mit Bezug zur politischen Inhaftierung in der DDR

Helena Frommberger, Andreas Maercker · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2020 · Heft 03/04 · S. 104-111

Dokument
1209610
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie
Autor:innen
Helena Frommberger, Andreas Maercker
Ausgabe
Heft 03/04 / 2020
Jahrgang 70
Seiten
104-111
Erschienen: 2020-04-01 00:00:00
ISSN
0937-2032

Zusammenfassung

Zusammenfassung Häufiger als vielfach angenommen tritt – nach Berechnungen von 2 Metaanalysen – im Mittel bei ca. 25% der PTBS-Fälle das Vollbild der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) erst nach mehr als 6 Monaten auf. Die Prävalenzzahlen variieren stark je nach untersuchter Population. Im militärischen Bereich tritt eine PTBS mit verzögertem Beginn deutlich häufiger auf als im zivilen (38,2 vs. 15,3%). Für das Spektrum an Prävalenzzahlen werden Unterschiede in der Definition, der Methodik, den Untersuchungskollektiven wie auch den Traumaformen selbst verantwortlich gemacht. Je länger die Beobachtungszei…

Schlagworte

PTBS mit verzögertem Beginn psychosoziale Einflußfaktoren Verlaufsformen Begutachtung politische Inhaftierung in der DDR Delayed onset PTSD psychosocial factors trajectories litigation political imprisonment in GDR Population Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie