Aphereseverfahren bei Autoimmunerkrankungen
N.N. · Der Klinikarzt · 2019 · Heft 08/09 · S. 360-369
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZUSAMMENFASSUNG Aphereseverfahren finden neben ihrem etablierten Einsatz in derTransplantations- und Transfusionsmedizin vor allem in der Therapie autoimmunologischer entzündlich-rheumatischer und neurologischer Erkrankungen zunehmende klinische Anwendung. Ihre grundsätzliche Funktionsweise liegt im Entzug pathophysiologisch wirksamer Blutbestandteile (v. a. IgG-Antikörper) und weiteren immunmodulatorischen Effekten. Mögliche Apheresemodalitäten sind die unselektive Plasmapherese mit nachfolgendem Ersatz des entzogenen Plasmas durch verschiedenartige Substituate sowie die selektivere Immunadsorption. Die Therapi…