Schilddrüse und Schwangerschaft
N.N. · Der Klinikarzt · 2019 · Heft 12 · S. 541-545
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZUSAMMENFASSUNG In der Schwangerschaft nimmt die Produktion von Thyroxin um etwa 50 % zu, der Jodbedarf steigt, das Schilddrüsenvolumen nimmt zu. Die Therapie von Schilddrüsenerkrankungen betrifft Mutter und Kind, die Plazentagängigkeit von Jod, Thyreostatika und TSH-Rezeptorantikörpern in höheren Titern ist zu beachten, Thyroxin ist nur partiell plazentagängig. Im 1. Trimenon ist die meist milde durch hCG-Stimulation bedingte Schwangerschaftshyperthyreose die häufigste Ursache einer Hyperthyreose, sie ist meist nicht behandlungsbedürftig. Die Hyperthyreose bei M. Basedow tritt in etwa 0,2 % der Schwangerschafte…