Frühe und schwer verlaufende hämolytische Erkrankung des Fetus und Neugeborenen
Alexander Weichert · Transfusionsmedizin · 2020 · Heft 02 · S. 89-93
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine schwere Alloimmunisierung der Schwangeren gegen erythrozytäre Blutgruppenmerkmale kann insbesondere bei Antikörpern der Spezifität Anti-K bereits vor der 20. Schwangerschaftswoche zu einer fetalen Anämie führen. Wir berichten über eine 37-jährige Schwangere (Gravida 6, Para 5) mit bekanntem Anti-K. In der Vorgeschichte kam es aufgrund einer K-Inkompatibilität in der 4. Schwangerschaft in der 34. Schwangerschaftswoche (SSW) zu einem Hydrops fetalis und in der 5. Schwangerschaft in der 22. SSW zu einem intrauterinen Fruchttod. Mittels eines nicht invasiven Pränataltests (NIPT) wurde in der akt…