Das Schädel-Hirn-Trauma: Wann konservativ, wann operativ therapieren?
Dorothee Mielke · OP-Journal · 2020 · Heft 01 · S. 37-40
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das korrekte Management eines Schädel-Hirn-Traumas (SHT) am Unfallort und im Krankenhaus ist eng verknüpft mit einer besseren Prognose. Von großer Bedeutung für die Einschätzung der Schwere des SHT und die sich daraus ableitenden diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen ist die Glasgow-Coma-Skala (GCS). Bei einem Skalenwert von 3 bis 8 wird von einem schweren SHT gesprochen; diese Patienten sind komatös. Bei einem Skalenwert von 9 bis 12 liegt ein moderates und bei einem Skalenwert von 13 bis 15 ein leichtes SHT vor. Eine kranielle Computertomografie (CT) muss stets bei einem moderaten bis sc…