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Erythrozytäre Alloantikörper in der Muttermilch – Ursache einer prolongierten Anämie bei hämolytischer Krankheit des Neugeborenen?

Jens-Christian Wolff, Birgit Ertl · Transfusionsmedizin · 2020 · Heft 02 · S. 94-96

Dokument
1210272
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Transfusionsmedizin
Autor:innen
Jens-Christian Wolff, Birgit Ertl
Ausgabe
Heft 02 / 2020
Jahrgang 10
Seiten
94-96
Erschienen: 2020-05-01 00:00:00
ISSN
2191-8805

Zusammenfassung

Zusammenfassung Maternale IgG-Alloantikörper gegen fetale erythrozytäre Blutgruppenantigene haben eine klinische Bedeutung in der Auslösung einer hämolytischen Erkrankung des Fetus und Neugeborenen (HDFN). Schwere Fälle gehen mit einer fetalen Anämie, Hydrops fetalis und postnatalem Kernikterus des Neugeborenen einher. Muttermilch enthält hauptsächlich sekretorische IgA-Antikörper, obwohl IgM- und IgG-Isotypen in niedrigeren Konzentrationen detektiert werden konnten. In den letzten Jahren gab es wenige Berichte einer Assoziation erythrozytärer Alloantikörper vom Typ IgG in der Muttermilch mit einem verzögerten V…

Schlagworte

hämolytische Erkrankung des Fetus und Neugeborenen erythrozytäre Antikörper Muttermilch Anti-c Alloimmunisierung hemolytic disease of the fetus and newborn (HDFN) red blood cell antibody maternal breast milk alloimmunization Antikörper Anämie Alloantikörper Deutschland Blutgruppenantigene Assoziation Antigene