Gilles-de-la-Tourette-Syndrom
N.N. · Nervenheilkunde · 2020 · Heft 05 · S. 284-290
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZUSAMMENFASSUNG Das Gilles-de-la-Tourette-Syndrom (GTS) zählt zu den häufigeren primären Tic-Störungen im klinischen Alltag. Die Diagnose basiert auf der Kombination motorischer und vokaler Tics mit Beginn im Kindes- oder Jugendalter und ist in den meisten Fällen mit hoher Sicherheit möglich. Selten sind Tics die einzigen Symptome bei GTS-Patienten. Bei der Mehrzahl bestehen weitere neuropsychiatrische Komorbiditäten wie ADHS, Zwangs- und affektive Störungen. Störungen aus dem Autismus-Spektrum sind ebenfalls häufig mit Tics assoziiert. Anzahl und Ausmaß der Komorbiditäten können hierbei mit der Intensität und F…