Pathophysiologie des Gilles-de-la-Tourette-Syndroms
N.N. · Nervenheilkunde · 2020 · Heft 05 · S. 291-299
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZUSAMMENFASSUNG Beim Gilles-de-la-Tourette-Syndrom (GTS) handelt es sich um eine häufige facettenreiche, typischerweise im Kindes- oder Jugendalter beginnende neuropsychiatrische Erkrankung. Die Pathophysiologie ist nicht sicher geklärt. Eine wichtige Rolle scheinen die Basalganglien und kortiko-striato-thalamo-kortikale Regelkreise einzunehmen. Eine der konstantesten Veränderungen stellt eine diskrete Volumenreduktion des Striatums bei Kindern dar. Auch konnten Veränderungen im Bereich der weißen Substanz innerhalb dieses Regelkreises nachgewiesen werden. Auf kortikaler Ebene wurden Veränderungen im Bereich des…