Tiefe Hirnstimulation als Therapieoption für das Tourette-Syndrom
N.N. · Nervenheilkunde · 2020 · Heft 05 · S. 305-313
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZUSAMMENFASSUNG Das Tourette-Syndrom (TS) ist eine neuropsychiatrische Erkrankung, die durch das Auftreten motorischer und vokaler Tics charakterisiert ist. Bei einem geringen Teil der Patienten sind die Symptome durch medikamentöse und behaviorale Therapie nicht ausreichend gut behandelbar. Hier kann eine Therapieeskalation erwogen werden. Die tiefe Hirnstimulation (THS) ist ein invasives Therapieverfahren, das bei bestimmten Bewegungsstörungen etabliert ist und für die Therapie des TS zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der folgende Artikel fasst die aktuelle Evidenz zur Anwendung der THS beim TS zusammen. Die mei…