Struma juvenilis: Krankheit oder Scheindiagnose?
N.N. · Zeitschrift für Komplementärmedizin · 2020 · Heft 04 · S. 50-54
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Summary Nach WHO-Kriterien weisen 58,2% der Kinder und Jugendlichen in Deutschland einen Jodmangel auf. Dieser führt zu einer Vergrößerung der Schilddrüse. Neben der Struma ist unter Jodmangel auch die Bildung von Knoten begünstigt, die bei Kindern häufiger maligne sind, als bei Erwachsenen. Deshalb ist eine Jodsubstitution nach Empfehlung der Fachgesellschaften mindestens bis zur Pubertät angeraten. Studien zeigen auch, dass Knotenstrumen bei Jodmangel häufig kombiniert mit einer niedrigen Selenzufuhr entstehen. In der Prävention und Therapie der juvenilen Struma scheint daher eine adäquate Selenversorgung eine…