CareLit Fachartikel

Kontrafaktische Darstellung des Hirntod-Konzepts

N.N. · Nervenheilkunde · 2020 · Heft 09 · S. 572-576

Dokument
1210910
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Nervenheilkunde
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 09 / 2020
Jahrgang 39
Seiten
572-576
Erschienen: 2020-08-01 00:00:00
ISSN
0722-1541

Zusammenfassung

ZUSAMMENFASSUNG Das „Konzept des Hirntodes“ wurde nicht in Europa zwischen 1952 und 1960 entwickelt, wie von Dag Moskopp in einem Aufsatz (Nervenheilkunde 2017; 36: 423–432) dargestellt 16. Bis 1960 wurde lediglich der Begriff „Hirntod“ etabliert. Das „Konzept des Hirntodes“ beruht hingegen auf einer Gleichsetzung von „Hirntod“ und „Tod des Menschen“ und wurde erst danach in Zusammenhang mit dem Interesse an der Gewinnung „lebensfrischer“ Organe für Transplantationszwecke propagiert. Maßgeblich geprägt wurde das „Konzept des Hirntodes“ von dem Bericht des Harvard Ad-hoc-Comittees 1968.

Schlagworte

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