Erblicher Darmkrebs
N.N. · Onkologische Welt · 2020 · Heft 04 · S. 204
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Rund 3 % aller Tumoren im Darm entstehen durch das Lynch-Syndrom, einer erblichen Tumorprädisposition, die vor allem das Erkrankungsrisiko für Darmkrebs auf 50 % erhöht. Forscher der Universitätskliniken Heidelberg und Berlin haben nun im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojektes untersucht, warum es bei einigen Anlageträgern trotz regelmäßiger Darmspiegelungen weiterhin zur Krebsentstehung kommt. Die dabei festgestellte molekulare Vielfalt der Lynch-Syndrom-assoziierten Tumoren hat zur Entwicklung eines neuen Tumorentstehungsmodells geführt, auf dessen Basis sich zukünftig noc…