Digitale Missachtung der Bedürfnisse und Rechte von Kindern und Jugendlichen: Cybermobbing
N.N. · Kinder- und Jugendmedizin · 2020 · Heft 04 · S. 238-246
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZUSAMMENFASSUNG Mobbing beinhaltet aggressive Handlungen mit dem Ziel, eine andere Person zu verletzen, zu demütigen oder einzuschüchtern. Die digitale Revolution hat die Möglichkeiten des klassischen Mobbings erweitert. Täter können anonym bleiben, körperliche Überlegenheit ist nicht notwendig, ein größeres Publikum kann erreicht werden, Nachrichten sind unbegrenzt speicherbar und nicht zurücknehmbar. Cybermobbing hat schwerwiegende Probleme für Opfer bzw. Täter zur Folge und beeinträchtigt deren physische und psychische Gesundheit, ihre sozialen Beziehungen und ihre Lebensqualität. Folgen können bei Opfern Dep…