HIV-Infektion und Schlafstörungen
N.N. · Nervenheilkunde · 2020 · Heft 09 · S. 548-550
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZUSAMMENFASSUNG Eine HIV-Infektion, inklusive des Krankheitsbildes AIDS, kann auf vielen Arten zu Schlafstörungen führen. Zum einen führt die Beteiligung des ZNS durch das Virus selbst (HIV-Enzephalopathie) zu Formen der Hypersomnie. Zum anderen kann eine Beteiligung des peripheren Nervensystems z. B. bei neuropathischen Schmerzen zu Schlafstörungen führen. Indirekt kann es über ein Lipodystrophie-Syndrom, das medikamentös bedingt ist, zu einer erhöhten Anfälligkeit für ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom kommen. Außerdem sind einige virostatische Medikamente (z. B. Efavirenz) bekannt dafür, dass sie lebhafte T…