CareLit Fachartikel

Schwere Nahrungsmittelallergie: Können Biologika helfen?

Maike vom Hove · Kinder- und Jugendmedizin · 2020 · Heft 05 · S. 306-308

Dokument
1211066
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Kinder- und Jugendmedizin
Autor:innen
Maike vom Hove
Ausgabe
Heft 05 / 2020
Jahrgang 20
Seiten
306-308
Erschienen: 2020-10-01 00:00:00
ISSN
1617-0288

Zusammenfassung

ZUSAMMENFASSUNG Omalizumab ist das bisher am meisten untersuchte Biologikum bei Nahrungsmittelallergie. Bisherige Studien und Fallberichte sprechen für eine protektive Wirkung von Omalizumab bei schwerer Nahrungsmittelallergie mit rezidivierenden Anaphylaxien nach akzidenteller Ingestion der Allergene. Eine Hinzunahme von Omalizumab zur oralen Toleranzinduktion kann die Nebenwirkungen vermindern, die vertragene Allergenmenge erhöhen und die Zeit bis zum Erreichen der Erhaltungsdosis reduzieren. Ob dieser Effekt auch ohne eine kontinuierliche Gabe von langfristiger Dauer ist, müssen weitere Untersuchungen zeigen.

Schlagworte

Nahrungsmittelallergie Therapie Biologika Anaphylaxie orale Toleranzinduktion Food allergy biologics anaphylaxis oral food immunotherapy Allergene Kinder- und Jugendmedizin