Perkutane Strahlentherapie der endokrinen Orbitopathie
Jürgen Schultze, Ulf Lützen, Jürgen Dunst · Der Nuklearmediziner · 2019 · Heft 03 · S. 245-250
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die externe Strahlenbehandlung der endokrinen Orbitopathie ist eine strahlentherapeutische Routinebehandlung. Gleichwohl sind die Zuweisungen zu dieser Therapie zurückgegangen. Wirkmechanismus der Strahlentherapie ist die Suppression der Lymphozyten und Fibroblasten, die durch eine Autoimmunreaktion aktiviert wurden und zu einer konsekutiven, raumfordernden Verdickung der Augenmuskeln führen. Für die Behandlung einer Entzündungsreaktion im Frühstadium reichen Einzeldosen von 0,3 Gy und Gesamtdosen von 2,4 Gy aus, chronischere Fälle benötigen Einzeldosen von 2 Gy bis zu einer Gesamtdosis von 18 Gy…