30-jähriger Patient mit V. a. Marfan-Syndrom und zunehmend beeinträchtigter Gehfähigkeit
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2017 · Heft 13 · S. 982-985
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Anamnese Bei einem 30-jährigen Mann mit seit der Kindheit zunehmender Muskelschwäche, Konzentrationsstörungen, schlankem Habitus und leichter Aortenklappeninsuffizienz wurde im Alter von 14 Jahren ein Marfan-Syndrom diagnostiziert. Untersuchungen 13 Jahre später wurde genetisch und nach der Gent-Nosologie interdisziplinär die Diagnose ausgeschlossen. Die klinische und elektrophysiologische Verdachtsdiagnose einer myotonen Dystrophie Typ 1 wurde genetisch gesichert. Therapie und Verlauf Wie beim Marfan-Syndrom handelt es sich bei der Myotonen Dystrophie um eine Multisystemerkrankung mit der Gefahr…