Neues zur Diagnostik und Therapie der Riesenzellarteriitis
Christian Lottspeich, Ulrich Hoffmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2018 · Heft 07 · S. 446-450
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Was ist neu? Bildgebende Diagnostik Eine rein B-Bild-basierte Ultraschalldiagnostik kann die Akzeptanz und den breiten, zeitgerechten Einsatz des Ultraschalls in der Diagnostik der Riesenzellarteriitis befördern und so die Patientenversorgung verbessern. Der Kontrastmittelultraschall könnte einen Stellenwert in der bildgebenden Ad-hoc-Beurteilung der Vaskulitisaktivität bei Riesenzellarteriitis mit Beteiligung extrakranialer Arterien unter Therapie haben. Therapie Mit dem Interleukin-6-Rezeptor-Antagonisten Tocilizumab steht eine effektive, explizit für die Riesenzellarteriitis zugelassene Therapie zur Verfügung.