Subpelvine Stenose & kreuzende Gefäße – Pro „vascular hitch“
Nina Friederike Younsi, Raimund Stein · Aktuelle Urologie · 2020 · Heft 02 · S. 116-120
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Möglichkeit, eine durch aberrierende Unterpolgefäße bedingte subpelvine Stenose durch eine gefäßverlagernde Pyeloplastik (‚vascular hitch‘) zu behandeln, wird kontrovers diskutiert. Seit diese Technik bei Patienten mit aberrierenden Unterpolgefäßen minimal invasiv durchgeführt wird, mehren sich Publikationen mit kurz-, mittel- und langzeitiger Nachbeobachtung. Die Erfolgsraten werden hierbei analog zur Anderson-Hynes-Plastik mit > 90 % angegeben. Insgesamt scheint eine assoziierte intrinsische Stenose selten zu sein. Eine histologisch nachweisbare muskuläre Hypertrophie kann auch nur Hinweis…