Pathophysiologie und aktuelle Behandlungskonzepte bei ausgewählten Osteonekrosen
Marcel Betsch, Julia Andruszkow, Valentin Quack, Markus Tingart · Aktuelle Rheumatologie · 2020 · Heft 01 · S. 86-95
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Osteonekrosen treten sowohl beim heranwachsenden als auch ausgewachsenem Skelett meist an prädisponierenden Lokalisationen mit Bevorzugung der Epiphysen auf. Pathophysiologisch unterscheidet man neben einer idiopathischen Form zwischen einer primär vaskulären (Thromboembolien, Hämoglobinopathien usw.) und einer toxischen (Cortison, Alkohol, Chemotherapeutika usw.) Genese. Unabhängig der Ätiologie resultiert eine Nekrose der Knochentrabekel und des angrenzenden Knochenmarks sowie eine Ödembildung. Durch avaskuläre Umbauvorgänge bildet sich eine Fibrose und mechanisch instabiler Geflechtknochen aus…