Hormontherapie bei Hodenhochstand
N.N. · Aktuelle Urologie · 2020 · Heft 02 · S. 178-182
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Hodenhochstand stellt eine sehr häufige angeborene Normvariante des Urogenitaltrakts dar. Dabei ist bekannt, dass infolge der Fehllage des Hodens seine normale Entwicklung eingeschränkt sein kann. Eine Folge daraus ist ein erhöhtes Entartungsrisiko sowie eine verminderte Spermiogenese und Fertilität. Zwischen den verschiedenen Fachrichtungen besteht internationaler Konsens darüber, dass die Behandlung des maldeszendierten Hodens spätestens zum ersten Geburtstag abgeschlossen sein sollte. Gemäß der deutschen AWMF-Leitlinie soll die hormonelle Therapie Patienten mit beidseitigem Hodenhochstand…