Das Mukoepidermoidkarzinom – Bedeutung der Molekularpathologie
Christoph Arolt, Thomas Dreyer, Moritz F. Meyer, Alexander Brobeil, Ulrike Gamerdinger, Stefan Gattenlöhner, Maria Grosheva, Claus Wittekindt, Jens Peter Klußmann · Pädiatrische Praxis · 2020 · Heft 03 · S. 144-148
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Mukoepidermoidkarzinom ist das häufigste primäre Speicheldrüsenmalignom im Kopf-Hals-Bereich. Das Tumorgrading hat eine erhebliche prognostische Bedeutung. Die 5-Jahres-Überlebensrate ist für Low-grade-Mukoepidermoidkarzinome deutlich höher als für Intermediate-grade- oder High-grade-Mukoepidermoidkarzinome. Für das Mukoepidermoidkarzinom scheint die Translokation von t(11;19)(q21;p13) mit der resultierenden CRTC1-MAML2-Transfusion ebenfalls von prognostischer Relevanz zu sein. Diese Translokation ist in 38–82 % aller Mukoepidermoidkarzinome nachweisbar. In Studien konnte für Patienten mit CR…