Das diffuse maligne peritoneale Mesotheliom (DMPM) – eine seltene Diagnose
Elisa Annabelle Mahler, Bernd Feyerabend, Karl-Jürgen Oldhafer, Michael Josef Lipp · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2020 · Heft 02 · S. 146-151
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das diffuse maligne peritoneale Mesotheliom (DMPM) ist eine seltene Diagnose. Es tritt häufiger bei Männern als bei Frauen auf. Die Symptome sind vor allem unspezifische abdominelle Beschwerden, was die Diagnosestellung erschwert. Die Ursachen des DMPM sind noch nicht ausreichend geklärt. Ca. 7 % der peritonealen Mesotheliome lassen sich auf eine Asbestexposition zurückführen. Das DMPM war bis zur Entwicklung des Therapiekonzepts der systematischen chirurgischen Zytoreduktion (CRS) und anschließenden hyperthermen intraperitonealen Chemotherapie (HIPEC) eine fatale Diagnose mit einer medianen Lebe…