Der Einfluß des regionalen Jodmangels auf die Hormonsynthese in der Rattenschilddrüse
N.N. · Nuklearmedizin - NuclearMedicine · 1962 · Heft 02 · S. 152-164
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird eine Methode beschrieben, die mit Hilfe der Radiojodtechnik und der Papierchromatographie den qualitativen und quantitativen Nachweis von J131-markierten Verbindungen in der Schilddrüse ermöglicht. Bei dem Vergleich eines Tierkollektivs aus dem endemischen Jodmangelgebiet mit einem solchen aus dem hinreichend mit Nahrungsjod versorgten Tiefland fand sich eine Erhöhung des radiomarkierten Monojodthyrosins und Thyroxins. Diese Veränderungen werden als Anpassung der Schilddrüse bei exogenem Jodmangel zur Aufrechterhaltung einer euthyreoten Stoffwechsellage gedeutet.