Zur Ursache der gekreuzten zerebellaren Diaschisis bei zerebrovaskulärer Erkrankung
N.N. · Nuklearmedizin - NuclearMedicine · 1984 · Heft 05 · S. 227-230
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 31 Patienten mit Apoplexie (n = 30) bzw. PRIND (n = 1) wurde eine Hirn-SPECT mit 123J-markierten Amphetaminen durchgeführt. Hierbei fand sich bei 14 (= 45%) Patienten eine gekreuzte zerebellare Diaschisis. In allen Fällen lag eine zwischen 1 Woche und 7 Jahren bestehende Hemiplegie vor. Demgegenüber bestand bei den Patienten ohne gekreuzte zerebellare Diaschisis mit einer Ausnahme keine Hemiplegie. Das Phänomen einer solchen Diaschisis ist am ehesten darauf zurückzuführen, daß bei Hirninfarkt bzw. -blutung die kontralaterale Körperhälfte gelähmt ist und damit die entsprechende Kleinhirnhemisp…