Knochenaffine radioaktive Substanzen in der Nuklearmedizin
N.N. · Nuklearmedizin - NuclearMedicine · 1976 · Heft 06 · S. 273-281
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Begriff der Knochenaffinität eines radioaktiven Tracers wird aus theoretischen Überlegungen entwickelt und an Hand der verschiedenen, in der nuklearmedizinischen Skelettdiagnostik verwendeten Substanzen diskutiert. Die Aufnahme sehr kurzlebiger Nuklide oder sehr großer Moleküle beweist, daß für die Knochenaffinität der Einbau des Tracers in das Kristallgitter des Apatits kein wesentliches Kriterium ist, da dieser im ersten Fall aus zeitlichen, im zweiten aus räumlichen Gründen nicht möglich ist. Die Fixierung am Knochen ist daher auf unspezifische Adsorptionsvorgänge zurückzuführen. Für die E…