Der Einfluß der Inaktivitätsosteoporose auf die szintigraphische Darstellung knöcherner Verletzungen im Bereich des Handgelenks
N.N. · Nuklearmedizin - NuclearMedicine · 1989 · Heft 04 · S. 124-128
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Neben den etablierten Indikationen zur Skelettszintigraphie in der Onkologie hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend der Einsatz dieser empfindlichen Nachweistechnik in der Traumatologie bewährt. Bei Extremitätenverletzungen kommt der Inaktivitätsosteoporose durch die Ruhigstellung im Gipsverband eine besondere Bedeutung zu. Diese kann in Gelenkbereichen eine solche Umbauintensität induzieren, daß der nicht verletzte, gesunde Knochen eine höhere Umbaurate aufweist als der eigentliche Frakturbereich. Szintime- trisch läßt sich zeigen, daß die Steigerung des Knochenstoffwechsels bereits ab der…