Immunszintigraphie des hä matopoetischen Knochenmarks bei Osteomyelofibrose
N.N. · Nuklearmedizin - NuclearMedicine · 1990 · Heft 04 · S. 180-182
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Vor der Behandlung einer Splenomegalie, die sich im Rahmen einer primären oder sekundären Osteomyelofibrose entwickelt hat, muß bekannt sein, ob eine signifikante Blutbildung außerhalb der Milz stattfindet. Im Gegensatz zur Ferrokinetik mit 59Fe, die keine bildliche Darstellung erlaubt, ermöglicht die Immunszintigraphie mit dem monoklonalen Antikörper Bw 250/183 eine spezifische szintigra- phische Darstellung des blutbildenden Knochenmarks. Anhand eines Fallbeispiels wird die klinische Relevanz dieser Methode als Ergänzung zur Ferrokinetik illustriert und diskutiert.