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Auswirkungen, Maßnahmen sowie erkennbare und vermutete Effekte in der UdSSR nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl

N.N. · Nuklearmedizin - NuclearMedicine · 1991 · Heft S 05 S 05 · S. 233-240

Dokument
1213444
CareLit-ID
Jahr
1991
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Nuklearmedizin - NuclearMedicine
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft S 05 S 05 / 1991
Jahrgang 30
Seiten
233-240
Erschienen: 1991-11-01 00:00:00
ISSN
0029-5566

Zusammenfassung

Zusammenfassung Der Reaktorunfall von Tschernobyl führte zu großflächigen radioaktiven Kontaminationen, die anfänglich durch 131J, später durch 137Cs dominiert wurden; 90Sr spielt nur eine sekundäre Rolle. Mehr als 200000 Menschen wurden evakuiert. In den engeren Kontrollgebieten mit einer Cs- Kontamination >5 × 105 Bq/m2 leben noch etwa 270000 Menschen. Zumindest ein Teil dieser Menschen wird aus radiologischen Gründen noch zu evakuieren sein. In weiten Gebieten geringerer Kontamination wäre normales Leben mit nur geringen Einschränkungen möglich, wenn nicht die behördliche Informationssperre in den Jahren nach…

Schlagworte

Bevölkerung Anämie Ärzte Nuklearmedizin - NuclearMedicine