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Prophylaxe strahleninduzierter Schilddrüsenkarzinome bei Kindern nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl

N.N. · Nuklearmedizin - NuclearMedicine · 1994 · Heft 06 · S. 229-234

Dokument
1213574
CareLit-ID
Jahr
1994
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Nuklearmedizin - NuclearMedicine
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 06 / 1994
Jahrgang 33
Seiten
229-234
Erschienen: 1994-06-01 00:00:00
ISSN
0029-5566

Zusammenfassung

Zusammenfassung Rund 5 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist es zu einer Häufung von Schilddrüsenkarzinomen bei Kindern in mehrere hundert Kilometer entfernten Gebieten Weißrußlands gekommen. Dies gibt Anlaß zu der Forderung, im Rahmen der Notfallvorsorge eine Jodblockade der Schilddrüse zur Verringerung des Strahlenrisikos nicht nur im Nah-, sondern auch im Fernbereich von Kernreaktoren vorzubereiten. Die altersangepaßte Dosierung sollte sich an den Empfehlungen der WHO orientieren; eine Aufteilung der täglich zu applizierenden Jodidmenge zwischen 15 und 150 mg auf mehrere Einzeldosen erscheint…

Schlagworte

Schilddrüsenkarzinome bei Kindern Strahlenkarzinogenese Prophylaxe Thyroid cancer in children radiation induced carcinogenesis prophylaxis Mehrere Strahlenrisikos Sollte Täglich Kindern Reaktorkatastrophe Tschernobyl Zusammenfassung Jahre Häufung